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Die Folgen der Unabhängigkeitserklärung

Nach der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung rüstete sich das britische Königshaus zum Krieg gegen die Kolonisten in Amerika. Erstes Bestreben des englischen Militärs war die Ausschaltung der politischen Führer des kolonialen Aufstandes. Der nun folgende Krieg gegen die Kolonisten wurde von der englischen Krone als Rebellion bezeichnet, denn eine außenpolitische Anerkennung der Vereinigten Staaten musste unter allen Umständen verhindert werden. Doch eine Anerkennung der Souveränität der 13 Kolonien konnten die Engländer nicht verhindern. Vor allem die Franzosen, die noch wenige Jahre vorher erhebliche Verluste im French- and Indian-War erlitten hatten, sahen nun ihre Chance dem Britischen Empire empfindlichen Schaden zufügen zu können. So waren es die Franzosen, die als erste europäische Großmacht die Souveränität der Vereinigten Staaten anerkannten und zugleich die Kolonisten militärisch auf breiter Front unterstützten. Wesentlichen Anteil hatte hierbei Benjamin Franklin, der in Paris mit großem Erfolg die diplomatischen Belange der Vereinigten Staaten vertrat.